Ein kurzes Plädoyer fürs Vergessen

[de] 2min übers digitale Vergessen

Wir leben in einer Welt in der gigantische Informationsmengen anfallen und private Daten gezielt gesammelt werden. Doch was ist mit den Daten die wir selber sammeln? Mit all den Downloads, Browserverläufen, gespeicherten Suchanfragen und Chats?

Ich finde die sollten ablaufen, sich selbst zerstören. Was wichtig ist, sollten wir filtern und gesondert ablegen. Der standard, dass alles für immer aufgehoben wird ist falsch. Signal macht das gut, doch meiner Meinung nach sollte es eine explizite Option sein Verläufe länger aufzuheben. Wer einen Matrix server betreut, weiß dass es in Synapse die Option gibt alles was älter als ein definiter Zeitraum ist zu löschen. Das ist richtig so und sollte Standard werden, bei allem! Warum muss Mensch manuell Downloads aufräumen oder ein Skript schreiben, das ist doch krank! Warum löscht sich der Kalender nicht automatisch nach einem Jahr?

Stell dir mal vor was für einen gigantischen Haufen Daten du in deinem Leben ansammeln wirst, wenn du nicht wegschmeißt. Du würdest als digitaler Messi enden! Dabei geht es mir nicht ums digitale Tagebuch oder Notizbuch, denn hier wird gefiltert Abgelegt.

Und was wenn all die Chats, Dokumente, Verläufe in fremde Hände fallen? Wie viel daraus gelesen werden kann! Nicht ohne Grund speichert Google standardmäßig einen Standort-, Such- & Ergebnis-verlauf an: Daten sind das neue Öl. Ich hab aber keine Lust, dass Sicherheitsbehörden auf der Suche nach Öl meine Tür eintreten, egal ob physisch oder digital. Also weg damit!

Raus aus dem digitalen Messisyndrom, weg mit all der alten Scheiße!






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